Ankommen im Körper

Sich nicht (mehr) spüren heißt auch seine Bedürfnisse nicht erfüllen zu können.

Kappst du die Verbindung zu dir, nimmst du deine Gefühle nicht mehr wahr. Du stumpfst immer weiter ab, fühlst dich wie betäubt. Was eigentlich deinem Schutz vor seelischem Schmerz dienen sollte, verwehrt dir auch die schönen Emotionen. Du bist freudlos, fühlst dich ungeliebt, traust deiner eigenen Wahrnehmung nicht.

Die meisten von uns sind in ihrem Leben einmal oder öfter davon betroffen, sich nicht zu spüren; bzw. können bestimmte Körperempfindungen nicht wahrnehmen. Wenn du deine Intuition nicht mehr hören kannst, dich stumpf fühlst und das Gefühl hast, häufig falsche Entscheidungen zu treffen, wird es Zeit für ein Ankommen im Körper.

Kannst du dich spüren?

  • Verkriechst du dich häufig in deinem Schneckenhaus?
  • Fühlt es sich so an, als würde das Leben an dir vorbei laufen?
  • Was dir früher Freude bereitet hat, lässt dich heute leer zurück?
  • Kreisen deine Gedanken häufig wie ein Karussell?
  • Überschreitest du oft die Grenze und mutest dir zu viel zu?
  • Lehnst du deinen Körper ab?

Wieviele Aussagen treffen auf dich zu?

Der Fokus des ganzheitlichen Trainings liegt darin, deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten, damit du dir deines Körpers bewusst wirst. Das beinhaltet auch deine eigene Geschichte und deine Gefühle anzunehmen, die dein Körper widerspiegelt.

Um Gefühle zu unterdrücken, baut dein Körper Spannung auf. Du schneidest dich von deiner Lebendigkeit und Kraft ab, deine Energie kann nicht mehr frei fließen. Behutsam lösen wir diese Spannung auf, damit du wieder in dir ankommen und ruhen kannst.

Dein Körper ist der Sitz deiner Seele. Geht es deiner Seele gut, wird dein Körper folgen. Du lässt Vergangenes, aber auch Sorgen um die Zukunft los.

Du lebst im Hier und Jetzt, bist angekommen.

„Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt“

Eckhart Tolle