Angespanntes Essverhalten

Ein angespanntes Essverhalten zeigt sich in einem alle Zeit und Raum einnehmenden Fokus auf Ernährung.

Du beschäftigst dich ständig mit dem, was du isst – aber ebenso mit dem, was du nicht isst, weil es in deinen Augen ungesund ist und dick macht. Schaffst du es nicht, dich an deine Regeln zu halten, kommt ein Gefühl der Panik in dir auf.

Wenn du dich darin wiedererkennst, wenn diese oder ähnliche Situationen immer wieder kehren, dann hast du ein angespanntes Essverhalten.

Bewusst zu essen ist wichtig für einen gesunden, natürlich schlanken Körper. Angespannt wird das Verhältnis zum Essen, wenn du Glaubenssätze bildest, die dich einschränken und in dir einen Druck erzeugen. Du hast es verdient, einfach frei zu essen!

Checkliste angespanntes Essverhalten

  • Kreisen deine Gedanken ständig um die Themen Essen und Ernährung?
  • Kategorisierst du Lebensmittel in gesund / gut und ungesund / böse?
  • Werden deine Listen an verbotenen Lebensmitteln und Ernährungsregeln immer länger?
  • Meidest du bestimmte Lebensmittel ganz bewusst?
  • Hast du Schuldgefühle, wenn du es nicht schaffst, dich an deine Regeln zu halten?
  • Fühlst du dich schlecht, wenn du bei Anlässen etwas, nach deinen Regeln, Verbotenes vorgesetzt bekommst?

Lautet deine Antwort auf mindestens drei Fragen Ja?

Du hast es verdient, endlich wieder befreit zu essen – im Einklang mit den Bedürfnissen deines Körpers.

Der wichtigste Schritt für dich ist, dass du deine Intuition stärkst. Sie ist der heiße Draht zu deinem Körper und kann dir genau beantworten, was dir gut tut. Du wirst lernen, Hunger und Sättigung zu erkennen und vor allem wirst du lernen zu spüren, was wirklich gesund für dich ist. Das kann durchaus eine Pizza oder ein Stück Torte sein, wenn dein Körper die Energie braucht und das Essen gut verdauen kann.

Dein Gewicht wird sich von alleine einpendeln – ohne Diät. Du wirst Schritt für Schritt entspannter im Alltag und am Esstisch.

So erlangst du nach und nach die Sicherheit und Freiheit beim Essen.

„Es gibt keine Beweise für die eine gesunde Ernährung.“

Ernährungswissenschaftler Uwe Knop

Bitte beachte:

Das Coaching ist kein Ersatz für eine Psychotherapie. Eine eventuelle Essstörung sollte unbedingt mit einer Psychotherapie behandelt werden. Bitte halte Rücksprache mit deiner/deinem Psychotherapeutin/en, bevor du zu mir in die Praxis kommst.