Achtsamkeitsübung Schweinehund überwinden

Praxis Urvertrauen

An die frische Luft zu gehen und mich zu bewegen empfinde ich als Privileg für das ich unendlich dankbar bin. Ich bewege mich oft und viel in der Natur.

Das war nicht immer so. In meiner Kindheit wurden mir andere Werte vermittelt und erst mit dem Erwachsen werden konnte ich nach und nach spüren, wie sehr meine Seele von Frischluft und Weite profitiert.

Und auch da noch war es lange Zeit nicht selbstverständlich, dass ich mich regelmäßig draußen bewegt habe. Dafür braucht es nämlich einen Übergang von Erkennen zum Festigen einer positiven Gewohnheit.

Ein großer Teil ist Übung. Einen weiteren Anteil hat der Schweinehund. Der ist nämlich durchaus kompromissbereit, wenn man ihn drum bittet.

Schweinehund überwinden

Bitte deinen Schweinehund um einen Pakt: Gleiches Recht für alle.

Du möchtest etwas für dein Seelenheil und deinen Körper tun, frische Luft atmen, dich frei und gelassen fühlen. Er will lieber zu Hause mit der Couch verschmelzen und netflixen. Das ist auch sein absolutes Recht!
Gestehe ihm das zu, achte deinen Scheinehund – und schau dir an, mit wieviel Freiraum er es dir danken wird! ❤️

Online Live-Meditation während der Ausgangssperre

Bis letzten Freitag lag ich krank im Bett, ohne mitzubekommen, was um mich herum geschieht. Als ich am Freitag erstmal raus ging, fühlte ich mich wie erschlagen! Alles war anders!

Wie eine Welle rollten die Veränderungen und Einschnitte über mich hinweg. Ich war geplättet, verängstigt, versuchte zu verstehen.

Vor allem die Angst um meine berufliche Zukunft wuchs ins schier Unerträgliche. Die folgenden Nächte waren dunkel und schlaflos. Ich ergab mich der Angst.

Am Sonntag ging ich gleich zwei Mal in den Wald, der mir immer Kraft spendet. Ich atmete tief,
besann mich auf meine Verbindung zur Erde,
schloss die Augen.

Langsam, langsam erwachte meine Quelle der Stärke wieder in mir. Am Montag war klar: Ich schaffe das!

Auch du wirst es schaffen! Gemeinsam werden wir es schaffen!

Einen Teil deiner inneren Stärke kannst du dir jeden Freitag, um 18:00 bei meiner Live-Meditation erschließen. 💫

Achtsamkeitsübung „Sich spüren“

Sich spüren ebnet den Weg zu sich selbst. Wenn du dich spürst, kannst du deine Bedürfnisse erkennen und vor allem anerkennen.

Im Alltag fällt das Sich spüren nicht immer leicht – wir hetzen von einem Termin zum anderen, versuchen, möglichst viele Rollen gleichzeitig zu erfüllen und jedem gerecht zu werden. Dass wir damit oft unsere eigenen Grenzen überschreiten und uns zu viel abverlangen, spüren wir erst, wenn unser Körper Symptome zeigt.

Seele und Körper stehen nämlich in direkter Korrelation zueinander: Verkümmert deine Seele – auch für kurze Zeit situationsbedingt – spiegelt dein Körper das. Diesen Zusammenhang nennt man Embodiment.

Übergehst du permanent deine Bedürfnisse und bist du immer gestresst, ist unter anderem die Aktivität deines Immunsystems herabgesetzt und du wirst leichter krank.

Das soll nicht so sein und genau deshalb habe ich dir eine alltagstaugliche Achtsamkeitsübung zusammengestellt, die dir dabei hilft, dich wahrzunehmen.

Sich spüren

Anleitung

⭐️ Setz dich aufrecht hin, schließ‘ deine Augen und lege sanft deine Hände auf deinen Bauch.

⭐️ Atme ruhig ein und aus. Lass deinen Atem in deinen Bauch fließen.

⭐️ Spüre, wie dein Bauch sich mit deinem Atem hebt und senkt.
Spüre, wie deine Kleidung sich an deinen Bauch schmiegt: Sitzt sie fest, oder locker?
Was verändert sich beim Aus- bzw. beim Einatmen?
Fühlst die Temperatur – ist dir warm oder kalt?
Sind manche Hautstellen an deinem Bauch vielleicht wärmer als andere?
Kribbelt, oder juckt es?…
Beschreibe deine Sinneseindrücke für dich so genau wie möglich.

⭐️ Lenke deine Aufmerksamkeit nun in deinen Bauch hinein.
Spüre, wie dein Atem von innen deine Bauchdecke hebt und senkt.
Gurgelt dein Magen oder Darm?
Ist dir innerlich kalt oder warm?
Welche Farbe ordnest du deinem Bauch zu?
Was fühlt sich besonders angenehm an?…
Beschreibe deine Sinneseindrücke wieder bewusst detailliert.

⭐️ Nimm alles achtsam wahr. Alles darf sein, so wie es ist. Bewerte nicht.

⭐️ Spüre allem nach, und wenn du so weit bist, öffne wieder deine Augen und komm‘ zurück ins Außen.

Schreib mir doch, wie die Übung für dich war!